Gesundheitstipps

Oelziehkur

Seit undenklichen Zeiten ist das Ölziehen ein uraltes Heilmittel der russischen+ und ukrainischen Volksmedizin.

Die Ölziehkur reinigt den Körper auf eine völlig unschädliche, hochwirksame und günstige Weise; sie befreit ihn von Krankheitskeimen und Schlacken durch die Mundschleimhaut. Eignet sich zur Entschlackung, bei schlechtem Mundgeruch, Blähungen, Hautkrankheiten, Kopfschmerzen, Migräne, Rheuma, Allergien, schwachem Immunsystem etc.

Anwendung

Morgens nüchtern einen Esslöffel kaltgepresstes, biologisches Sonnenblumenoel in den Mund nehmen und eine Viertelstunde im Munde hin und her bewegen. Nachher in Papiertaschentuch ausspuken und im Abfall entsorgen. Dauer ca. 3 Wochen, empfiehlt sich zweimal jährlich als Vorsorge, bei bestimmten Krankheiten bis zur Besserung.


Grippeprophylaxe

  • Gesunde Ernährung mit viel frischem Gemüse, Früchten und naturbelassene Lebensmitteln.
  • Täglich ein rohes Rüebli und einen Apfel
  • Viel Bewegung und frische Luft, Kneippgüsse
  • Für genügend Luftfeuchtigkeit sorgen, Nasenspühlungen mit Meersalzwasser
  • Anfangs Winter für 4 Wochen Echinacea purpurea Tropfen von Ceres (Sonnenhuttinktur) . jeweils 4 Tage 3 x 3 - 5 Tropfen, dann 3 Tage Pause, nach einem Monat für einen weiteren Monat wiederholen
  • 1 Kps Topvital morgens (Multivitamin-Mineral) von Burgenstein

Erste Hilfe bei Grippeausbruch

  • Bei Fieber das Bett hüten und nicht Mitarbeiter oder Freunde anstecken.
  • Schweisstreibenden und immunstärkenden Tee aus Holunderblüten, Lindenblüten, Thymiankraut und Wasserdostkraut
  • Roter Holunderbeersaft in heissem Wasser oder Tee
  • Eichinacea-Tropfen, 3 x 5 Tropfen
  • Bei Erkälltungssymptomen und Bronchitis/Husten warmer Kartoffelwickel auf Brust

Frühlingskur mit Neunkräutersuppe

Wenn im Frühling Kraut und Unkraut saftig, grün und energievoll aus der Erde spriessen, fühlt sich der Mensch meistens müde. Lethargisch von der Winterruhe, versinkt er in der Frühjahrsmüdigkeit. Teure Vitamine und vielerlei Supplemente sollen wieder auf die Beine helfen. Dabei hat uns die Natur reich an Wildkräutern beschenkt, die uns mit der Energie aus dem Universum versorgen, aber auch mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Die Neunkräutersuppe hilft im Frühling wieder auf die Beine.

Man nehme je ein Büschel junger Triebe oder Blätter von neun Kräutern, die um Haus und Garten wachsen. Brennesseln, Geissfuss, Vogelknöterich, Vogelmiere, Löwenzahn, Breit- oder Spitzwegerich, Beifuss, Sauerampfer, Gänseblümchen, Schafgarbe, verschiedene Kressen, Melde, wilder Amaranth, Wiesenbärenklau, Guter Heinrich, Huflattichblätter, Brunnenkresse, Pastinake, Wiesenbocksbartknospen, Bärlauch, Hopfensprossen.

½ Zwiebel in Butter dämpfen, mit Gemüsebouillon ablöschen, dann die Neun-Kräutermischung und eine feingeriebene Kartoffel zufügen, kurz kochen, pürieren und mit Salz, Pfeffer und Rahm verfeinern.